Wie wir helfen

Es gibt Wege aus der Krise

Wir begleiten Menschen in seelischen Krisensituationen und helfen professionell, wo Familie, Freundschaften und Bekannte überfordert sind. Dafür arbeiten wir in multiprofessionellen Teams: Sie treffen bei uns auf Psychologinnen und Psychologen, Sozialarbeiterinnen und -arbeiter und andere Mitarbeitende mit langjährigen Erfahrungen in der Krisenintervention oder in der psychiatrischen Arbeit.

Wir haben durch unsere Berufserfahrung und z. B. durch therapeutische Zusatzqualifikationen eine hohe Beratungskompetenz. Viele können in Fremdsprachen oder muttersprachlich beraten. Und für Menschen mit geistiger Behinderung erreichen Sie bei uns spezielle Fachkräfte.

Zudem machen wir Ihnen die Kontaktaufnahme besonders einfach: Sie können unser Angebot kostenlos, auf Wunsch anonym und 24 Stunden am Tag erreichen. Bei erheblicher Gefahr für Leben oder Gesundheit des Betroffenen/der Betroffenen können entsprechende Personendaten als Hilfemaßnahme weitergegeben werden. Das gilt auch bei Gefährdung des Kindeswohls.

Telefonische Beratung

Die meisten Hilfesuchenden wenden sich telefonisch an uns – zum einen für kurze Auskünfte und Informationen. Zum anderen für eine ausführlichere telefonische Beratung, die bereits eine erste Orientierung, Entlastung oder Klärung in der Krise ermöglichen kann. Ebenso empfehlen oder vermitteln wir Hilfe in anderen Einrichtungen. Darüber hinaus bieten wir auch intensive Krisenintervention am Telefon, denn nicht jeder Mensch kann oder möchte in einer Notsituation in direkten persönlichen Kontakt treten, sei es aus Scham, sei es aus dem Wunsch heraus, vollkommen anonym zu bleiben.

Persönliche Beratung an 9 Standorten

Zu den Haupt-Öffnungszeiten beraten wir auch persönlich. Das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht kann Menschen in Krisen das Gefühl geben, aufgehoben und gut im Kontakt zu sein. Angst, Verzweiflung und andere Gefühle finden einen sicheren Raum  bei uns, an dem sie ausgesprochen, und schon dadurch oft gelindert werden können. Je nach Ihrem Bedarf können wir weitere Gesprächstermine vereinbaren. Damit lässt sich auch die Zeit bis zum Beginn einer anderen Hilfe – etwa einer Psychotherapie – überbrücken.

Mobile Einsätze vor Ort

Bei akuter Selbst- oder Fremdgefährdung wie suizidalen Krisen, psychiatrischen Notfällen oder bei außergewöhnlichen Ereignissen (Todesfälle, Unfälle) wollen und müssen wir möglichst schnell handeln. Wir kommen dann auch an den Ort der Krise. Dort deeskalieren wir, schätzen eine akute Gefährdung ein, entlasten Mitbetroffene und veranlassen die nächsten Schritte. Falls erforderlich, ziehen wir dafür einen Arzt oder eine Ärztin aus unserem Hintergrunddienst hinzu oder arbeiten in Einzelfällen mit Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zusammen. Unser Ziel ist immer, Krisen möglichst ambulant aufzufangen und stationäre Aufnahmen zu vermeiden. Das gelingt auch meist, wenn die passende Hilfe rasch erfolgt. Manchmal ist die Notlage jedoch zu massiv oder eine Gefahr lässt sich nicht anders abwenden. Dann ist eine vorübergehende stationäre Krisenbehandlung sinnvoll. Wir leiten sie dann fachkompetent ein und begleiten sie behutsam.

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„Das Wichtigste am Berliner Krisendienst ist für mich, dass ich weiß, dass er für mich da ist.“ Erika, 42 Jahre