Multiprofessionelle Teams und ihre Vernetzung.
Die festen Mitarbeiter
In jeder der sechs Berliner Regionen arbeiten feste, multiprofessionelle Teams, die aus jeweils sechs Mitarbeitern bestehen: Psychologen, Sozialarbeiter und - standortspezifisch - zusätzlich Ärzte und Pflegekräfte mit Erfahrungen aus der psychiatrischen Arbeit.
Zusätzlich ist in jedem Team eine Fachkraft für Menschen mit geistiger Behinderung angestellt.
Die überwiegende Zahl der Mitarbeiter verfügt über eine spezielle therapeutische Zusatzausbildung. Ihre fachliche Arbeit wird durch kontinuierliche Supervision und Fortbildung unterstützt.
Neben der Organisation der Dienste nehmen die Mitarbeiter die Vertretung des Berliner Krisendienst in der Fachöffentlichkeit wahr. Sie arbeiten in den fachlichen und politischen Gremien der Bezirke mit und tragen dafür Sorge, dass das Angebot des Berliner Krisendienst in der psychosozialen und psychiatrischen Versorgungslandschaft Berlins bekannt wird.
Die "vernetzten" freien Mitarbeiter
Während des Dienstes arbeiten Mitarbeiter des festen Teams zusammen mit sogenannten "vernetzten" freien Mitarbeitern. Das sind Fachkräfte, die ihren Arbeitsschwerpunkt in einer psychosozialen Einrichtung der jeweiligen Region haben. Diese Vernetzung ist integraler Bestandteil des Konzeptes des Berliner Krisendienst. Sie gewährleistet u.a. die enge Zusammenarbeit des Berliner Krisendienst mit den vorhandenen Hilfs-Einrichtungen in den Regionen. Die vernetzten freien Mitarbeiter bringen ihre Fachkompetenzen und spezifischen Kenntnisse der psychosozialen Angebote ein und sorgen damit für eine optimale Einbindung in die regionale Versorgungsstruktur.
Ärzte in Rufbereitschaft
Insbesondere bei akuten Krisen und psychiatrischen Problemstellungen, die einen Hausbesuch erfordern, wird sich auch die Frage nach ärztlichem Handeln stellen. In diesen Fällen kann der fachärztliche Hintergrunddienst des Berliner Krisendienst hinzugezogen werden.
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